MÄRKISCHES LAND
Schwarzweißfotografien einer Region

Spricht man vom Märkischen oder denkt an das Märkische Land, verbinden viele das heutige Land Brandenburg damit; ich auch. Für mich bedeutet das Märkische Land aber vor allem Heimat. Aufgewachsen bin ich nämlich in einem kleinen Dorf namens Roddahn, gelegen in der südlichen Ostprignitz. Dort verlebte ich meine Kindheit und meine Jugend. Nach wie vor bin ich mit diesem Ort, der Landschaft und dem Ländlichen der Mark Brandenburg im Allgemeinen stark verbunden. Darin einzutauchen, dort Zeit zu verbringen erdet mich. Vieles ist hier vertraut.

Die Fotografie kann etwas – eine Zeit, einen Moment, ein Gefühl – bewahren. Und so erkläre ich mir meine Triebkraft, die mich immer wieder dazu bringt, Fotos vom Märkischen, vor allem vom märkisch Ländlichen zu machen. Seit Anfang des Jahres 2022 mündet diese Triebkraft in meine konzentrierte Arbeit an Fotografien aus dem Märkischen Land. Zwischen Elbe und Oder suche ich nach Motiven, die für mich das Märkische von seiner ruhigen Seite zeigen. Dabei ist mir wichtig, dass meine Fotografien von Wanderwegen, von Seen, Wiesen, Feldern und mehr nicht als romantisch verklärt verstanden werden. Ziel der Bilder und der Sammlung ist es, das immanent Schöne, das vielerorts im Märkischen Land zu finden ist, fotografisch zu beschreiben und zu bewahren.

Dorfstraße in Roddahn

Rückseite der Glambecker Dorfkirche

Geräteschuppen auf Hof in Neulietzegöricke

in Görne

Scheune in Stegelitz

Acker bei Walchow

Feld- und Wanderweg bei Eichhorst

Koppel bei Gerswalde

Alter Kahn am Großen Krinertsee bei Hohenwalde

Liepnitzsee

Schimmel im Morgengrauen bei Rübehorst

Stallscheune bei Friedenfelde